Warum ist die Vertreibung 'nötig'?

Man kann auch fragen: „Warum läßt Gott das Böse zu?“


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Neufassung:
Made in Heidelberg, 2002-03-31
Das Gästebuch


Ich habe dazu folgende Meinung:
Prinzipiell hat das etwas mit Lernen zu tun. Der Mensch lernt am einfachsten, indem er:
- Sieht,
- Hört,
- Fühlt,
- und es praktiziert.
Ständiges Wiederholen ist zudem wichtig, damit das zu lernende wirklich bei der betreffenden Person zum Standart wird. Und so verhält es sich auch mit dem Menschen.

Wenn er mittels bester Führung von allem Übel bewahrt wird, dann weiß er es eben nicht, wie es ist, wenn es keine Ordnung mehr gibt, und verhält sich kontraproduktiv, damit er auch jene Erfahrung machen kann. Ein Beispiel hierfür sind Kinder. Jene probieren alles aus, und je schmerzhafter ein Erlebnis war, desto besser verstehen sie es, was natürlich keine Erziehungsmethode sein sollte, wenn man Interesse am Kind zeigt, was Gott anscheinend verloren hat (wie es manche denken).

Da diese beste Führung aber von kaum jemanden in die Realität umgesetzt werden will, obwohl es jedem klar ist, dass eine zentrale Instanz für mehr Ordnung und Wohlstand sorgen kann, deswegen hält diese selbstzerstörerische Tendenz an. Und gleichzeitig ist jedem Christen vor Augen, dass es besser gehen könnte, einmal, im Reich von Jesus Christus. Doch warum zuerst 'die Vertreibung aus dem Paradies nötig' ist, das erklärt nur die Machtgier eines jeden, der denkt, dass Unrecht ein Mittel ist, eigennützige Ziele zu verwirklichen, und die sind bekanntlich relativ.

Damit es aber einen Grund gibt, sich einzureihen, ohne dabei erst entrechtet zu werden, um danach dann gedemütigt zu werden, um schließlich dann verstoßen zu werden, um seinen Frieden zu bekommen, der dann meist anders aussieht, wie man ihn sich wünschte, existiert diese Seite. Es ist nämlich einiges eine Frage der Legitimation, um einen wichtigen Aspekt vorzugreifen.

Hallo, ich hoffe der Besuch dieser Seite hat ihnen etwas gebracht. Auf wiedersehen.